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Absage des Burgauer Pfingsttreffen


Das sind die Täfelchen, um die sich jedes Jahr am Pfingstsonntag die Jubilare nach den Gottesdiensten in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt und in der evangelischen Kirche versammeln. Im Anschluss werden sie von den Mitgliedern des Komitees zum Marienbrunnen geführt, vor dem die Gruppenbilder entstehen. In diesem Jahr ist das anders. Wegen Corona konnte am Pfingstwochenende das traditionelle Burgauer Pfingsttreffen erstmals nicht stattfinden. Als Ersatztermin hatte das Komitee zunächst den Samstag, den 3., und den Sonntag, den 4. Oktober, das Wochenende an Erntedank, angedacht. Jetzt haben sich die Organisatoren entschlossen das Burgauer Pfingsttreffen ersatzlos ausfallen zu lassen.
68 Mal hatte das Treffen der runden Jahrgänge, seit es dieses gibt, ohne Unterbrechung stattgefunden. Zu den Jubilaren zählen all diejenigen, die in der Markgrafenstadt oder in einem der Stadtteile wohnen, dort geboren oder zur Schule gegangen sind und in dem jeweiligen Jahr ihren 50., 60. oder 70. Geburtstag feiern. Ab 75 Jahren geht es in Fünfer-Schritten nach oben weiter.
Das Komitee hatte sich viele Gedanken gemacht und nach Lösungen gesucht, nachdem die Corona-Beschränkungen gelockert worden waren, sogar die Gäste auf zwei verschiedene Örtlichkeiten aufzuteilen war in Erwägung gezogen worden. Letztendlich stellten sich Fragen, die derzeit und wohl auch in den nächsten Wochen keiner beantworten kann: Wie werden die Regelungen im Herbst aussehen? Selbst wenn das Pfingsttreffen stattfinden könnte: Würden überhaupt so viele Gäste teilnehmen, damit Unkosten gedeckt sind? Hinzu kommt: Unter den Teilnehmern sind zahlreiche ältere Menschen. „Es ist eine große Verantwortung den Jubilaren gegenüber und wir wollen Sorge tragen, dass alle gesund bleiben“, sagen die Mitglieder des Komitees. Immerhin waren in den vergangenen Jahren regelmäßig weit über 200 Personen zum Festabend in das Albertus-Magnus-Haus gekommen. Sicherlich hätten sich auch in diesem Jahr wieder viele Menschen darauf gefreut, alte Schulfreunde und ehemalige Bekannte wiederzusehen und sich noch einmal gemeinsam an die früheren Zeiten zu erinnern. Das ist schade.
„Es ist sehr traurig aber sehr vernünftig. Unser Pfingsttreffen mit den ganzen Vorbereitungen und den regelmäßigen Treffen wird uns immer in Erinnerung bleiben“ betonen die Organisatoren. „Wir wünschen all denen, die wir gerne als Gäste bei einer der schönsten Traditionen unserer Markgrafenstadt begrüßt hätten, alles Gute und dass jeder gesund bleibt.“ (pew)

Pfingsttreffen Burgau Schilder der Jahrgänge Mund-Nasen-Bedeckung