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Stadt gedenkt der Opfer der Corona-Pandemie


Laterne mit Gesteck

Pandemiebedingt im engsten Kreis gedachte Erster Bürgermeister Martin Brenner für die Stadt Burgau zusammen mit den Vertretern der christlichen Kirchen Pfr. Simon Stegmüller und Pfr. Peter Gürth den Opfern der Pandemie.

Aus der Ansprache des Ersten Bürgermeisters:

"Der heutige 18. April 2021 ist der Tag, in dem unser Land entsprechend eines Aufrufes unseres Bundespräsidenten innehält. Wir gedenken deutschlandweit der Verstorbenen der Corona-Pandemie und erinnern an das Leid ihrer Angehörigen.

Corona setzt sich über Landesgrenzen sowie Kontinente hinweg und erschüttert die gesamte Welt. In allen Erdteilen sind Todesopfer zu beklagen und die Zahl der Opfer steigt noch täglich an. Oft vergessen wir, die wir all abendlich mit immer neuen Zahlen konfrontiert werden, dass hinter jeder einzelnen Zahl sich ein Mensch, ein persönliches Schicksal verbirgt, und dass hinter jedem Verstorbenen eine Familie, Freunde stehen, die ihren Verlust und ihre Trauer bewältigen müssen. Oft konnten die Familien oder Freunde nicht einmal mehr richtig Abschied nehmen und dem Angehörigen in den letzten Stunden nahe sein.

Den Angehörigen, spreche ich persönlich und im Namen des Rates der Stadt mein tief empfundenes Mitgefühl aus. Mögen, wenn sie sich getröstet haben, die freudigen Erinnerungen an ihre Lieben überwiegen und Ihnen dabei helfen, den Verlust zu verarbeiten.

An diesem Tag geht es mir neben dem Gedenken an die Todesopfer auch um die Erinnerung an diejenigen Menschen, die auf den Intensivstationen noch um ihr Leben kämpfen. Mögen sie rasch gesunden, um mit ihren Lieben wieder ein glückliches, gesundes und lebenswertes Leben zu führen.

Um dies in Zukunft für alle zu ermöglichen, müssen wir uns auch weiterhin solidarisch zeigen und uns an Hygiene -und Abstandsregeln halten. Nur gemeinsam wird es uns gelingen, die Pandemie erfolgreich einzudämmen und Stück für Stück zum Alltag zurückzukehren. Ein Alltag, den wir dann allerdings ohne die Menschen in unserer Mitte werden leben müssen, an deren Schicksal wir heute besonderen Anteil nehmen und derer wir gedenken."

Pfarrer und Bürgermeister